Fotografie

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September 2011

2009 - Ein Jahr auf Reisen - mit Kamera und Reisetagebuch.

Reisestation Neuseeland.

9 Wochen und 3 Tage war ich dort (Herbst-/ Winteranfang) und legte über 8.800 km zurück. Davon allein 7 Wochen auf der Südinsel, die weniger bewohnte - nur 1 Mio. Menschen -, die mehr „begletscherte“ - über 3400 Gletscher (auf der Nordinsel nur 18 -), die mehr bewaldete, kurz: die rauere, unkultiviertere der beiden Inseln.

Neuseeland – Bevölkert von 150 Millionen Schafen, 5 Millionen Menschen und unglaublich vielen verschiedenen Vögeln. Es ist das Land uralter Baumriesen, märchenhafter Farnwälder, einsamer Meeresbuchten und Sandstrände; der Quellen, Bäche und Flüsse, der Hügel, Berge und Gletscher. „Ich stehe auf einem Berg, zur Rechten der Gletscher Franz Josef und zur Linken das Meer.“

 Es heißt, ganz gleich wo man in Neuseeland ist, es seien nie mehr als 120 km bis zur Küste – ich glaub´s.

Neuseeland - 7 m Regen im Jahr. Das Wetter wechselt hier stündlich. Ich stehe mit Sonnenschein auf - eine Stunde später düsterer Himmel und hagelharte Regentropfen. So dicht, dass die Scheibenwischer nutzlos sind.

Nebeneffekt solch eines Wetters: traumhaftes Licht, dramatische Wolkenformationen, klarste Atmosphäre, mystischer Nebel – perfekte Fotobedingungen. Mal abgesehen von den fortwährenden Regentropfen auf meiner Kameralinse.

Neuseeland - Sandstrände von leuchtendstem Goldgelb bis hin zu vulkanischem Anthrazitgrau. Glasklares Wasser in den schönsten Blau-, Grün- und Türkistönen. Von dieser Insel nicht zu schwärmen - unmöglich. Obwohl ich das unglaubliche „Glück“ hatte, die schwersten Regenfälle seit Ewigkeiten und den kältesten Winteranfang seit 150 Jahren mitzuerleben.

Between - Da steckte ich nicht nur zwischen Sonnenschein und Regen oder Schnee, sondern als kleines nichtiges Menschlein ganz greifbar zwischen den Naturgewalten: zwischen Meer und Bergen, zwischen Himmel und Erde, zwischen Überfülle und Einsamkeit, zwischen Rastlosigkeit und verharren, zwischen aus-der-Welt-gehoben und mitten-in-ihr-angekommen sein, zwischen dem Ende oder dem Anfang...

Zu sehen gab es die Bilder der Serie 2011 in der gleichnamigen Ausstellung in der Galerie Norbert Nieser.

Fotograf
Pia Hirsemann
Orte
Neuseeland
Jahr
2011
Konzept+Text

Ritter Sport "B & B-Bericht"

August 2010

(...) Ressourcenschonende Produktion – Alternative Energien

Damit aus Kakaobohnen Schokolade wird, benötigt man jede Menge Energie – menschliche und elektrische. Die Nutzung alternativer Energiequellen ist für Ritter Sport nach der Schokolade die zweite echte Leidenschaft. Das wird schon daran deutlich, dass nur „ökologisch korrekter“ Strom in Ritter Sport Schokolade fließt. Das firmeneigene Blockheizkraftwerk (BHKW) und die Elektrizitätswerke Schönau versorgen das Unternehmen mit Strom und Wärme.

Die Abwärme des BHKW und die Wärme, die als Abfallprodukt bei der Schokoladenproduktion entsteht, werden von Ritter Sport direkt ins Heizsystem eingespeist. Mit zwei neuen Photovoltaikanlagen von insgesamt 1100qm Fläche werden zusätzlich 142,1 kWh Stromleistung pro Jahr aus der Sonne hinzu gewonnen. (...)

Kunde
Ritter Sport
Verwendung
Print
Leistungen
Recherche, Text
Orte
Waldenbuch
Jahr
2010
Schlagworte
Schokolade
Konzept+Text

Ritter Sport Geschichtslexikon

Juli 2010

(...) Wir befinden uns um das Jahr 1600; die niederländischen und englischen Freibeuter brechen die Vormachtstellung der Spanier im kolonialen Seehandel auf. In der Folge werden Kakaopflanzungen in den niederländischen und englischen Kolonien rund um den Globus angelegt.

Die Schokoladensucht greift um sich.

Die ersten, die Schokolade zu sich nahmen, waren die Spanier. Sie eroberten die Neue Welt, kontrollierten die Kolonien und den Handel. Schokolade war demzufolge spanisch. Die spanische Aristokratie, der Hof, die Fürsten, der König tranken Schokolade ebenso wie die Vertreter der Kirche, Priester und Mönche.

Der erste Austausch – über Ländergrenzen hinweg – fand in diesen Kreisen, zwischen Fürsten- und Königshöfen und Klöstern, statt. Die barocke Welt pflegte den Müßiggang und einen luxuriösen Lebensstil, genau das richtige für die teure exklusive Schokolade. Portugal, zeitweise unter spanische Herrschaft, war das zweite Schokolade trinkende Land, gefolgt vermutlich von Italien. (...)

Für die Texte im Geschichtslexikon durchstöberte ich Originaldokumente in altdeutscher Schrift aus dem 16 Jahrhundert, toll. Außerdem brauchten wir zu allen Artikeln natürlich die passende Bilder - auch die habe ich gesucht und gefunden.

Kunde
Ritter Sport
Verwendung
Web
Leistungen
Recherche, Text
Orte
Waldenbuch
Jahr
2010
Schlagworte
Schokolade
Konzept+Text

Ritter Sport Biolexikon

Juli 2010

(...) Gen-ial?

Gentechnisch veränderte Organismen sind heute längst ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Allein in Deutschland wird seit der BSE-Krise bei der Nutztierfütterung Tiermehl zu 60 bis 70 Prozent durch genverändertes Soja aus den USA ersetzt, Tendenz steigend.

Der Vorteil: die Aufzucht von Nutzpflanzen wird kostengünstiger und ertragreicher, da die höhere Schädlingsresistenz nur einen geringen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln erfordert.
Kritiker befürchten dagegen, dass ein so tiefgehender Eingriff in das Erbgut die heimische Tier- und Pflanzenwelt und folglich auch die Gesundheit des Menschen gefährden könnten: eine mögliche Antibiotika-Resistenz durch den Einsatz von Markierungsgenen oder Allergien durch Fremd-Gene werden befürchtet. Auch die erhöhte Resistenzbildung unter Schädlingen und die Abtötung nützlicher Insekten durch GVO-Pflanzen, sowie die Eigenschaften des so genannten Terminator- Saatguts und die damit verbunden Folgen zählen zu ihren Gegenargumenten. (...)

Es galt alles Wissenswerte rund um die Schokolade zusammen zu tragen. Gesagt getan. 6 Monate später war ich randvoll mit Wissen gefüttert und über 300 Artikel für den Schokopedia-Bereich der Unternehmenswebsite fertig getextet.

Kunde
Ritter Sport
Verwendung
Web
Leistungen
Recherche, Text
Orte
Waldenbuch
Jahr
2010
Schlagworte
Schokolade
Konzept+Text

Ritter Sport Schokopedia

Juli 2010

(...) Für echte Perlensucher.

Eine Kokosnussperle ist ein ganz besonders Phänomen und entsteht nur in Kokosnüssen, deren drei Keimlöcher verhärtet, d.h. verschlossen sind. So kann sich der Keimling keinen Weg aus der Nuss bahnen und „versteinert“. Umsponnen von Kalk bildet sich eine erbsen- bis haselnussgroße Kugel – die Kokosnussperle. Ob diese Perlen wirklich aus Kokosnüssen stammen, oder doch eher aus der Riesen- oder Pferdehufmuschel, ist bis heute nicht einwandfrei bewiesen.

Von der  Nuss zur Flocke.

Kokosnussflocken werden durch das Zerkleinern des festen weißen Fruchtfleisches in einer Raspelanlage mit anschließender Trocknung hergestellt. Kokosnussflocken sind eine köstliche Beigabe für Gebäck und Schokolade.(...)

Für den Ausbau der Ritter Sport Website zum Schokopedia - der Schokoladenseite im Internet - galt es jede Menge neue Artikel zu schreiben. In 6 Monaten entstand nach umfassender Recherche 300 Artikel für die Bereiche: Schokolexikon, Biolexikon, Zutaten, Geschichte und Herstellung. Pia, das wandelnde Schokolexikon.

Kunde
Ritter Sport
Verwendung
Web
Leistungen
Recherche, Text
Orte
Waldenbuch
Jahr
2010
Schlagworte
Schokolade